Selbstbestimmter und verantwortungsvoller Konsum von Alkohol und Cannabis

Alkohol und Tabak können in Deutschland in jedem Geschäft erworben werden, während Cannabis immer noch als mörderische und die Gesellschaft zerstörende Droge angesehen wird. Wenn wir die Jugend wirklich schützen und die Leben von tausenden Menschen retten wollen, müssen wir Cannabis legalisieren. Denn durch eine Legalisierung könnte das Strecken von Cannabis mit süchtig-machenden und giftigen Substanzen unterbunden werden.

Seit 2010 gilt in Baden-Württemberg das sogenannte Alkokolverkaufsverbot nach 22 Uhr. Das ursprüngliche Ziel, alkoholbedingte Straftaten zu vermindern, wurde dabei wortwörtlich nur im Promillebereich, aber keinesfalls spürbar erreicht. Wenn jemand nach getaner Spätschicht noch ein Bierchen an der Tankstelle kaufen will, wird sie in die Röhre schauen müssen. Auch bei diesem Verbot ist der Eingriff unverhältnismäßig und der Nutzen in Sachen Kriminalitätsrate eher zweifelhaft.

Die Linksjugend [`solid] fordert in Karlsruhe und Baden-Württemberg deshalb:

  • Aufklärung über Drogen und Errichtung von Anlaufstellen für Drogenabhängige,
  • Wiedereinführung von Drogenqualitätstestern,
  • Verkauf von Alkohol auch nach 22 Uhr,
  • Kein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen,
  • Drogen- und Konsumräume schaffen – sicher und legal Drogen konsumieren.

ver

 

 

 

 

 

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text nur die weibliche Form verwendet. Gemeint sind stets sowohl die männliche, weibliche, als auch transgender Formen.

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