Antifaschismus und Antirassismus

„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung, der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“ (Schwur von Buchenwald)

Karlsruhe ist seit seiner Gründung eine weltoffene Stadt. In den letzten Jahrzehn­ten bis heute haben sich hier sehr viele Menschen aus aller Welt auf Dauer oder auf Zeit niedergelassen. Im letzten Jahr haben Nazis versucht eine Demonstration in Karlsruhe durchzuführen, doch über 3000 Menschen aus Karlsruhe und Umgebung haben sich am 25. Mai 2013 den Faschisten in den Weg gestellt und so die Demonstration verhindert. Einige Monate später musste sich Karlsruhe erneut gegen faschistische Parolen, diesmal von der NPD, wehren. Über 250 Menschen machten diese Kundgebung der NPD auf dem Gutenbergplatz zum Desaster. Karlsruhe hat im Jahr 2013 gezeigt, das Faschistinnen keinen Platz in Karlsruhe haben. Dennoch hat sich Anfang Januar 2014 eine neue faschistische Partei, „Die Rechte“, in Karlsruhe gegründet. Daher ist ständige Wachsamkeit gefragt. Antifaschistische Projekte müssen das ganze Jahr über stattfinden und gefördert werden. Auch werden immer öfter rassistische Stimmen laut. Die AfD verbreitet mit ihren rechtspopulistischen Parolen den Boden für Faschistinnen. Gemeinsam mit der NPD haben sie in Stuttgart gegen den Bildungsplan 2015 demonstriert. Ihr Jugendverband bezeichnet Einwanderung als Problem, anstatt die Möglichkeiten und Vorteile einer vielfältigen Gemeinschaft zu sehen.

Wir treten Faschismus, Rassismus und Homophobie entschlossen entgegen!

  • Kommunale Förderung antifaschistischer und antirassistischer Gruppen und Projekte,
  • Mehr konsequentes Engagement der Kommunen und der Gemeinderäte gegen Naziaufmärsche,
  • Schluss mit der Kriminalisierung von Antifaschistinnen,
  • Eigener Wohnraum für Geflüchtete statt Verdrängung in Massenunterkünfte außerhalb der Stadt,
  • Aufklärung an Schulen und in Jugendzentren, gemeinsame Projekte mit Schülerinnen und Geflüchteten,
  • Einrichtung kostenloser Beratungsstellen für Opfer rassistischer, sexistischer, homophober oder sonstiger Diskriminierung und Gewalt.

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text nur die weibliche Form verwendet. Gemeint sind stets sowohl die männliche, weibliche, als auch transgender Formen.

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