Der Widerstand muss weitergehen, wir haben keine Wahl.

Unter dem Motto „Wir haben keine Wahl – Widerstand oder Widerstand“ waren am 1.Mai über 300 Menschen in Karlsruhe auf der Straße. Mit der Demonstration wurde die Tradition des Arbeiterinnenkampftages mit revolutionären Inhalten fortgeführt. Bereits am Vormittag wurde die alljährliche Gewerkschaftsdemonstration mit anschließendem Fest im Stadtgarten begangen, bei der auch ein revolutionärer Block vertreten war. Um den realen Ausprägungen des Kapitalismus und deren Auswirkungen gerecht zu werden, führte die um 13:00 Uhr begonnene revolutionäre 1.Mai Demonstration den Widerstand eine ebene weiter. „Gegen die prekäre Arbeits- und Wohnungssituation und kapitalistische Ausbeutung“ und „für internationale Solidarität“ zogen die Teilnehmer lautstark und friedlich durch die Karlsruher Innenstadt.

Bei den Kundgebungen wurde unter anderem auf weitere Aktionstermine hingewiesen. Die am 25.05.2013 in Karlsruhe angemeldete bundesweite Nazi-Demo soll mit einem breiten Bündnis verhindert werden, „kein Meter den Nazis“ hieß es dazu von den Sprechern der „Antifaschistischen Aktion Karlsruhe“. Das Bündnis „Recht auf Stadt“ lud zum Aktionstag am 06. Juli ein, bei dem bezahlbarer Wohnraum für alle und öffentliche selbstverwaltete Räume gefordert werden und auf die unsoziale Wohnungssituation in Karlsruhe hingewiesen werden soll.

Die revolutionäre Demonstration war ein weiterer kleiner Schritt auf dem Weg zu einer sozialeren Gesellschaft. Er war bei weitem nicht der letzte. Im Sinne des 1.Mai – Der Widerstand muss weitergehen, wir haben keine Wahl.

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