Revolutionärer 1. Mai 2012

Am 1.Mai fand in Karlsruhe zum dritten Mal in Folge die Revolutionäre 1. Mai Demonstration statt. Im Anschluss an die Demonstration des DGB versammelten sich über 300 Teilnehmer zu einem Protestmarsch durch Karlsruhe. Die Demonstration stand in diesem Jahr unter dem Motto „Die Krise heißt Kapitalismus. Organisieren, enteignen, vergesellschaften“. Die mit Transparenten, Fahnen und Schildern ausgerüstete Protestanten/innen solidarisierten sich mit den Arbeiterbewegungen der krisengeplagten Ländern der EU und Arbeitervereinigungen weltweit. Kritisiert wurden sowohl die als ausweglos beschriebenen Sozialkürzungen, die der Krisenbewältigung dienen sollen. Auch die staatliche Unterstützung von Banken und Großkonzernen, die sich ihrerseits bereits weitgehend von der Krise erholt haben, wurde angeprangert. Ganz dem Motto entsprechend wurde eine Abkehr vom Kapitalismus und dem Prinzip der Profitmaximierung auf Kosten anderer gefordert. Die Stimmung des Protestmarsches blieb trotz zwischenzeitlicher Provokationen vonseiten der Polizei friedlich. Die Demonstranten/innen setzten unbeirrt ihren Weg fort, um in Karlsruhe ein Zeichen gegen Faschismus und Sozialabbau zu setzen.

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