Jusos und Linksjugend [’solid] Heilbronn weisen Kritik der Jungen Union zurück

Anlässlich des bundesweiten Bildungsstreiks am 17. November 2011 organisierten die Jusos und die Linksjugend [’solid] auch in Heilbronn eine Demonstration mit 400 TeilnehmerInnen. Die Junge Union Heilbronn verurteilte daraufhin diese Zusammenarbeit in einer Pressemitteilung mit den Worten „JU kritisiert Zusammenarbeit der Jusos mit Extremen scharf“.

Linksjugend [’solid] und Jusos weisen diese Kritik zurück. “Beim bundesweiten Bildungsstreik geht es darum, Schülerinnen und Schülern eine Plattform für ihre Wünsche und Forderungen zu bieten.”, äußert sich Annemarie Freinik, Landessprecherin der Linksjugend [’solid] Baden-Württemberg und fügt an:  „Parteigrenzen halten uns Jugendorganisationen nicht davon ab, Bündnisarbeit zu betreiben. Schließlich haben wir bildungspolitisch einen gemeinsamen Nenner gefunden.”

Markus Herrera Torrez, Kreisvorsitzender der Jusos Heilbronn, macht deutlich: “Wir haben bisher beidseitig von gemeinsamer Bündnisarbeit profitiert und sehen deshalb keinen Grund, diese nicht weiter fortzuführen. Es ist bezeichnend, dass die Junge Union immer noch nicht erkannt hat, dass bei politischer Jugendarbeit die Bedürfnisse der Jungen Menschen im Vordergrund stehen und nicht die Parteigrenzen. Die Linksjugend durch Extremismustheorien zu brandmarken ist hier völlig fehl am Platz. Auch 2012 planen wir gegeben falls wieder, den Schülerinnen und Schülern eine Plattform für ihre Kritik zu bieten.“

Gemeinsam fordern Linksjugend und Jusos die Junge Union auf, sich an einem möglichen Bildungsstreik 2012 zu beteiligen.

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