LiMA.regional in Stuttgart mit positivem Ergebnis

Mit  über 60 Teilnehmern, 8 verschiedenen Workshops und einer kritischen Diskussion über den Journalismus in der ehemaligen DDR am Vorabend kann die Linke Medienakademie am heutigen Samstag den  8. Oktober 2011 mit einer deutlichen Steigerung zum Vorjahr (35 Teilnehmer und 5 Workshops) als Erfolg verbucht werden.

Unter dem Titel „Medien & Demokratie: BürgerMedien bewegen Politik“ verfolgte die LiMA den Anspruch Fähigkeiten zu vermitteln, Informationen an die Frau und den Mann zu bringen, selbst kreativ zu werden und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Dieses bewährte Konzept verband sich mit dem lokalen Schwerpunkt des Wiederstandes gegen Stuttgart 21 und wurde im Einführungsreferat von Dr. Anette Ohm-Reinicke unter dem Titel „Gorleben, Castor, Stuttgart 21: Renaissance des Wiederstands“ aufgegriffen und im  Abschlusspodium u.a. mit Hannes Rockenbauch und Peter Grohmann „Über die Region hinaus – Wie verändert der Protest gegen Stuttgart 21 die Demokratie?“ abgerundet.

Das Workshopangebot war ebenso reichhaltig wie vielfältig und erstreckte sich über Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Rhetorik- und Argumentationstraining, Bildbearbeitung- und Layout bis zu Radio- und Videoaktivismus. Auch die Linksjugend [‘solid] Baden-Württemberg beteiligte sich mit einem eigenen Workshop zu „Aktiv im Web 2.0: Von Google über Facebook – Grundlagen im Web 2.0 und Alternativen zu kommerziellen Angeboten“.

Zusammengefasst war die diesjährige LiMA wieder ein Highlight in der politischen Weiterbildungslandschaft Baden-Württembergs und es bleibt zu hoffen, dass sie im nächsten Jahr noch größer und erfolgreicher wird.

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