Erschießung auf dem Marktplatz in Karlsruhe

Zum Antikriegstag am 01. September 2011 hat sich die Linksjugend [’solid] Karlsruhe und die Linksjugend [’solid] Heidelberg was Besonderes überlegt.

Ein Szene wie aus einem Kriegsgebiet spielte sich um ca. 17:50 Uhr in Karlsruhe ab. Von mit „Gewehren“ bewaffneten jungen „Soldat_innen“ wurde eine kleine Gruppe der Zivilbevölkerung auf dem Marktplatz, wo um 18 Uhr eine Kundgebung des Friedensbündnisses Karlsruhe und anderen Gruppen begann, gewaltsam zusammengetrieben. Vor dem Brunnen auf dem Marktplatz mussten sich die jungen Zivilist_innen hinknien und wurden brutal von den „Soldat_innen“ erschossen.

In Karlsruhe war diese Szene nur dargestellt, in vielen Orten auf der Welt ist so ein Szenario bittere Realität. Wir wollten mit dieser Aktion darauf aufmerksam manchen das Kriege egal welcher Art Opfer fordern vor allem in der Zivilbevölkerung.

Ein in Blau gekleidete Gruppe fand diese Aktion so gut das Sie sofort ihre Kamera zückten, die ganze Szene filmten und ihre Freunde herbeirieften die sofort in einem großen weiß/blauen Auto anbrausten. Leider werden uns diese Aufnahmen nicht zur Verfügung gestellt.

Deutschland beteiligt sich nicht nur in Afghansistan an einem Krieg, Deutschland ist der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. Somit ist Deutschland an vielen Morden durch Soldaten, Rebellen oder Regimen beteiligt.

Es lohnt sich für den Frieden aufzustehen.

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