Der Widerstand muss weiter gehen!

Die Linksjugend [’solid] Baden-Württemberg solidarisiert sich mit der Bürgerbewegung gegen Stuttgart 21 und ist auch in vielerlei Hinsicht Teil dieser Bewegung, unter Anderem durch Mitglieder innerhalb der Jugendinitiative gegen Stuttgart 21 – die unter Anderem auch dazu aufrufen, Mittel nicht nur für strukturschwächende Projekte auszugeben, sondern auch für Bildung und eine gerechte, flexible Grundsicherung.

Der Protest hat viel Medienaufmerksamkeit auf sich gezogen, eine medial aktive Opposition gegen eine undemokratische Entscheidung ins Rampenlicht der konventionellen Medien gestellt und eine „Schlichtung“ herbei geführt – die kaum eine Lösung bringen kann bei einer Entscheidung zwischen „oben“ liegendem Kopfbahnhof oder „unterirdischen“ Durchgangsbahnhof, denn schief liegende Bahnhöfe würden wohl kaum einem ersichtlichen Zweck dienen. Zum Glück überwiegen die Argumente gegen das Projekt und nicht die Belustigung an den dennoch amüsanten Zitaten aus der Schlichtung im Stuttgarter Rathaus. Demokratie soll in Zukunft anders aussehen – auch in Stuttgart wurde darüber diskutiert. Demokratie bedeutet nicht, dass der Wähler alle vier Jahre in die Wahlkabinen gehetzt wird und sonst nichts entscheiden kann, sondern bedeutet die Teilhabe aller am politischen Geschehen und Einbeziehung in alle Entscheidungen. Wir, die Linksjugend [’solid] Baden-Württemberg rufen deswegen zur überregionalen Demonstration mit anschließender Kundgebung am Samstag, den 11. Dezember 2010 um 14:00 Uhr auf. Treffpunkt ist der Bahnhofsvorplatz an der Schillerstraße. Für eine bürgernahe Demokratie in Baden-Württemberg, in Deutschland und Europa.

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